Samstag, 21 of Oktober of 2017

Tag » Marke

American Style oder Sushi

Die letzten Wochen waren ziemlich hart. Von verschiedener Seite erhalte ich Signale, dass die langjährige Liebe zu amerikanischen Geländewagen und der beliebten Marke wohl nicht in gleicher Weise erwidert wird. Irgendwie passen wir vielleicht doch nicht zusammen. Sicher habe auch ich Fehler gemacht und zu hohe Erwartungen in die Händler dieser Marke und die Marke selbst gesetzt. Aber unser Ziel oder sagen wir besser, das Amateur-Rallye-Projekt müsste eigentlich bestens in die Welt und die Philosophie der US-Marke passen. Schade, aber vielleicht können wir Freunde bleiben …

Nun gut, andere Mütter haben auch schöne Töchter. Und die sind durchaus gut gebaut und hart im Nehmen. Und ein Toyota Landcruiser J12 gehört sowieso schon seit einigen Jahren zur Familie. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nahe liegt? Warum Geld zu uninteressierten Autohändlern tragen, wenn  schon ein Fahrzeug mit den besten Genen auf dem Hof steht? Zur Rallye DAKAR in diesem Jahr haben sich einige Toyota Landcruiser bestens geschlagen. Also war der Entschluss nach einiger Diskussion in Freundeskreis und Familie gefasst: ab sofort wird die japanische Flagge ausgerollt! Der Toyo wird unser Race-Car! Und mit dem Toyo-Händler um die Ecke gab es auch noch nie Probleme, beste Betreuung und toller Service.

Schade für die Americanos, aber nach so einer (Ent-)Scheidung kann man wieder viel klarer und optimistisch nach vorne schauen. Yes we can! Oder sagen wir besser: Nichts ist unmöglich - Toyota …

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Kaum zu glauben …

euroEs ist (Automobil-) Krise wie man hört und liest. In den Medien erfährt man täglich, wie schlecht sich Autos verkaufen, Händler müssen aufgeben und Werkstätten gehen die Kunden aus. Große amerikanische Hersteller stehen kurz vor der Insolvenz. Jetzt stell’ Dir vor, Du gehst in diesen Zeiten hoch motiviert zum freundlichen Autohändler - am besten in die regionale Niederlassung des amerikanischen Herstellers - und bekundest offenes Interesse für den dort stehenden Traum in Silber. Der passt ziemlich genau was Preis und Ausstattung anbetrifft. Und zusätzlich signalisierst Du auch noch, dass Du noch einige Ersatzteile und Zubehör benötigst.

Und dann sagt der Verkäufer, nachdem man erst mal lange nach ihm gesucht hat: “Ich habe Ihnen doch vor über einem Jahr schon mal ein Angebot für ein Fahrzeug gemacht. Ich habe keine Lust, Ihnen noch einmal umsonst ein Angebot auszudrucken.”

Das glaubst Du nicht!  Fassungslosigkeit macht sich breit…
Habe ich da richtig gehört? Unsere Steuergelder werden über Abwrackprämen usw. mit der Gießkanne in die Automobilindustrie bzw. den Kfz-Handel gekippt und an einem normalen Autoverkauf hat man dort kein Interesse?

Na gut, vielleicht habe ich einen schlechten Tag erwischt - und starte einen Versuch bei einem anderen Händler der selben Marke. Anfrage per Email und Telefon. Die Antwort in Form eines aus meiner Sicht preislich unannehmbaren 0815 Angebotes kommt nach über zwei Wochen! In der E-Mail Signatur des Absenders steht “Verkäufer”, so wie auf der Visitenkarte des oben genannten “Verkaufsverhinderers”. Ich hatte bisher eine andere Vorstellung vom Verkauf.
Harte Zeiten für einen Autokäufer …

Und zum krönenden Abschluss hatte ich vor einigen Wochen auch eine Preisanfrage an einen anderen Händler selbiger Marke gestellt bezüglich Unterstützung hinsichtlich Ersatzteil-Bevorratung (möglicherweise geht doch mal das eine oder andere Teil unterwegs kaputt)  und Services.  Bis heute gibt es keinerlei Reaktion.

Langsam aber sicher kommt der American Dream ins Wanken. Kann das so weiter gehen?

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Yes we can!

Eigentlich ist klar, dass nur ein Fahrzeug des ur-amerikanischen Offroad-Herstellers für den harten Einsatz zwischen Moskau und Ulaan-Bator in Frage kommt. Immerhin mehr als 7.000 Kilometer quer durch sibirische Wälder, Steppe und mongolische Wüste! Seit Jahren bin ich irgendwie mit dieser Marke verheiratet und habe diverse Exemplare im rauen Gelände bewegt. Und das immer ohne Schäden und mit viel Spaß! Amerikanisch und robust - eben der Vater aller Geländewagen. Und die Marke ist Lebensinhalt: steht unter anderem für Freiheit und Natur und “The american way of life”. Fahrer dieser Marke sind irgendwie anders, vielleicht manchmal auch verrückt, halten zusammen, grüßen sich auf der Straße und manche treffen sich regelmäßig und haben gemeinsam viel Spaß. Yes we can!

Nur ist das auf dem Hof stehende Exemplar irgendwie zu klein - sicher absolut perfekt zum Klettern über Steine und spielen im großen Sandkasten.  Aber eine Marathon-Rallye? Da muss etwas Größeres her und richtig hergerichtet. Fahrwerk, Winde, Snorkel, und und und … - aber schon die gleiche Marke!

Also auf zum freundlichen Händler und mal sehen was der so auf dem Hof stehen hat. Kein Neuwagen, aber das aktuelle Modell sollte es schon sein. Schließlich werden wir auch einige PR-Unterstützung benötigen, und da ist es besser nicht  mit einem zu alten Modell unterwegs zu sein. Budget: 25.000 … 35.000 EUR. Da sollte die Auswahl groß sein.

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