Um- und ausgebaut (1)
Baustelle Toyo, eine Großbaustelle? Die Liste der Wünsche ist lang, gefährlich lang. Je intensiver ich mich mit dem Thema beschäftige, umso länger wird sie. Es fällt schwer, zwischen ‘must have’ und ‘nice to have’ zu unterscheiden. Was brauchen wir wirklich, auf was können wir verzichten? Was können wir selbst realisieren, was muss ein Profi machen? Und dann soll der Toyo ja nicht nur harte Wettbewerbsetappen in der sibirischen oder mongolischen Steppe ohne größere Schäden überstehen, so ein Race-Car muss ja auch ordentlich was her machen. Von einem langweiligen Auto macht kein Journalist auch nur ein Foto - es sei denn das Auto gewinnt die Rallye. Aber das wäre wohl für heute etwas zu viel Selbstbewusstsein ….
Nach einigen Recherchen waren sie gefunden: DAKTEC, die Profis für den Um- und Ausbau des Toyo’s zum Race-Car. Zumindest was die wesentlichen technischen Dinge anbetrifft wie Fahrwerk, Winde, Sicherheitskäfig gemäß FIA-Anforderungen, Sportsitze, Snorkel, Tripmaster und einiges mehr. Die Rallye-Erfahrung von DAKTEC hat mich überzeugt. Wer selbst erfolgreich über viele Jahre Marathon-Rallye fährt, sollte wissen, worauf es ankommt. Glaube ich.
DAKTEC hat zugesagt, den Umbau fotografisch zu dokumentieren. Zu finden auf DAKTEC’s Website www.daktec.de, aber auch hier werde ich einige Bilder einstellen. Dem Umbau insgesamt, mit vielen Details und Bildmaterial, werde ich eine spezielle Seite hier auf 4×4-Rally.com widmen. Denn ein Umbau ist niemals zu Ende …
Date: 20. Januar 2009

Die letzten Wochen waren ziemlich hart. Von verschiedener Seite erhalte ich Signale, dass die langjährige Liebe zu amerikanischen Geländewagen und der beliebten Marke wohl nicht in gleicher Weise erwidert wird. Irgendwie passen wir vielleicht doch nicht zusammen. Sicher habe auch ich Fehler gemacht und zu hohe Erwartungen in die Händler dieser Marke und die Marke selbst gesetzt. Aber unser Ziel oder sagen wir besser, das Amateur-Rallye-Projekt müsste eigentlich bestens in die Welt und die Philosophie der US-Marke passen. Schade, aber vielleicht können wir Freunde bleiben …