Sonntag, 5 of September of 2010

Tag » Streckmetall

“Angrillen”

Schon seit einiger Zeit lag ein Beitrag aus dem Buschtaxi-Forum [www.buschtaxi.de] zum besseren Schutz des Kühlers gegen anfliegende Steine ausgedruckt auf dem Schreibtisch und wartete auf seine Realisierung. Dafür stand auch der mir bis dahin völlig unbekannte Begriff “Streckmetall” ganz weit oben auf meiner Baumarkt-Einkaufsliste - natürlich in elektronischer, meint BlackBerry-Form. Ein großer Vorteil solcher multimediagesteuerten Baumarkt-Einkäufe ist unter anderem, dass man sich unterwegs im Baumarkt in das Forum einloggen kann (sofern man dort guten Mobilfunkempfang hat…) und dem freundlichen Mann hinter dem Infotresen gleich zeigen kann, was man möchte - falls auch dieser den Begriff “Streckmetall” nicht zuordnen kann. Doch er konnte sofort, und ich musste mich nicht als Onlinejunkie outen.

Am Wochenende habe ich mich dann ans “Grillen” gewagt. Der verchromte Grill war in wenigen Minuten per Schraubenschlüssel von der Motorhaube entfernt und lag dann vor mir - wie aber jetzt das Streckmetall von hinten befestigen? Etwa eine Stunde kräftiges Biegen und Schneiden halfen das Streckmetall ungefähr an die Kontur des Grills anzupassen und anschließend mit dem Anschrauben des Grills an die Motorhaube das ‘gestreckte’ Metall mit zu fixieren.

Fertig! Warum aber ist so ein Schutz eigentlich nicht bereits ab Werk vorhanden? Durch die mehrere Zentimeter großen Abstände der originalen Grillstreben kann man sich auf einer Schotterpiste z.B. von einem voraus fahrenden Fahrzeug sicher viele böse Steine einfangen, die dann gefährliche Einschläge im Kühler hinterlassen. Macht nichts, ich habe einiges über Streckmetall gelernt und einen interessanten und erfolgreichen “Grillnachmittag” verbracht.

Das Ergebnis kann sich sicher sehen lassen - hier kommen keine Steine mehr rein:

vorher
nachher
Gesamter Grill von vorn …
… und von hinten
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Nach dem Urlaub …

… ist vor der Rallye!

Urlaub ist eine angenehme Unterbrechung des Alltags für einige Tage oder gar Wochen, auf die man sich gewöhnlich lange freut. Und die Zeit bis zum Urlaub vergeht erstaunlicherweise von Tag zu Tag langsamer. Aber plötzlich ist er dann da - der Urlaub - und das Leben ändert sich von heute auf morgen: länger schlafen, ausgiebig frühstücken, planlos den Tag verleben …

Insgesamt eine schöne Zeit, die aber viel zu schnell vergeht. Am urplötzlich hereinbrechenden Ende des Urlaubs macht sich dann irgendwie Katerstimmung breit. Das war’s. Jetzt ändert sich das Leben wieder schlagartig. Nur dieser Schlag ist irgendwie ein herber Tiefschlag.

Aber es gibt zum Glück auch positive Kräfte, die nach dem Urlaub schnell gegen die Katerstimmung ankämpfen helfen: die innerhalb der letzten Wochen entstandenen Ideen und  Pläne gilt es nun in die Tat umzusetzen. Endlich! Nicht mehr untätig am Strand sitzen oder in Gedanken versunken umherlaufen. Endlich wieder Werkzeug in den Händen halten. Endlich wieder Schrauben, Bohren, Löten - der Umbau am YellowCruiser geht weiter. Unter anderem ist folgendes geplant:

- Kühler mit Streckmetall gegen Steinschlag schützen
- Elektrolüfter einbauen
- Getriebe- und Achsentlüftungen hochlegen zum besseren Schutz für Wasserdurchfahrten
- Befestigung von Ausrüstungsmaterial im Innenraum (Alu-Boxen, Kanister, Schaufel usw.)
- Einbau und Anschluss Interkom (Verstärker für Helmkommunikation)
- Verkabelung Fernscheinwerfer
- …

Und es gibt auch positive Nachrichten von der Transsyberia-Rallye. Die Planung der Organisation für 2010 läuft, die Rallye wird stattfinden! Das technische Reglement für 2010 ist bereits online. Die verbleibende Zeit werden wir für den restlichen Umbau und vor allem zur Erprobung und Feinabstimmung des YellowCruisers nutzen.

Na dann - nach dem Urlaub ist vor der Rallye!

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